Börsen-Überblick für heute
Der DAX schloss gestern mit 24.801 Punkten und verlor dabei 0,5 Prozent. Am Devisenmarkt zeigt sich der Dollar schwächer und gibt gegenüber dem Yen um 0,2 Prozent auf 153,14 Yen nach. Zum Yuan verliert er ebenfalls leicht auf 6,9080 Yuan.
Wichtige Wirtschaftstermine heute
Mehrere bedeutende Konjunkturdaten stehen auf der Agenda:
Verbraucherpreise Deutschland (endgültig) – Das Statistische Bundesamt veröffentlicht die finalen Inflationszahlen für Januar. Vorläufig wurde eine Teuerungsrate von 2,1 Prozent ermittelt, nach 1,8 Prozent im Dezember. Verbraucher mussten vor allem für Dienstleistungen und Nahrungsmittel tiefer in die Tasche greifen, während Energie günstiger wurde.
ZEW-Konjunkturerwartungen Februar – Das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung legt seine Umfrage vor. Ökonomen erwarten einen Anstieg auf 65,0 Zähler von 59,6 Punkten im Januar.
DIHK-Konjunkturprognosen – Die Deutsche Industrie- und Handelskammer präsentiert neue Prognosen basierend auf einer Befragung von 26.000 Unternehmen. Zuletzt hatte der Verband für 2026 ein Wachstum von 0,7 Prozent prognostiziert.
Arbeitslosenzahlen Großbritannien (Januar)
Empire State Bericht USA (Februar)
NAHB Wohnungsmarkt-Index USA (Februar)
Zusätzlich entscheidet Rumäniens Notenbank über den Leitzins.
Unternehmenszahlen
Mehrere Konzerne veröffentlichen ihre Jahres- oder Quartalsergebnisse, darunter Norma, Ottobock, InterContinental Hotels, Medtronic und Kerry Group.
Marktlage
Händler berichten von ruhigem Handel, was teilweise auf feiertagsbedingt geschlossene Aktienmärkte in Festlandchina und den USA zurückzuführen ist. Zudem fehlten gestern Impulse von der Berichtssaison. Das Augenmerk der Anleger liegt derzeit auf der Konjunkturseite. Börsenprofis blicken mit großem Optimismus auf die deutsche Wirtschaft – 2026 könnte aus Sicht des ZEW einen Wendepunkt markieren.
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FAQ
Warum war der Handel gestern ruhig?
Feiertagsbedingt geschlossene Aktienmärkte in Festlandchina und den USA sowie eine Verschnaufpause bei der Berichtssaison führten zu weniger Handelsaktivität.
Wie entwickelt sich die Inflation in Deutschland?
Die Inflation ist in Deutschland Anfang des Jahres wieder angezogen. Im Januar lag die Teuerungsrate bei 2,1 Prozent, nach 1,8 Prozent im Dezember. Haupttreiber waren Dienstleistungen und Nahrungsmittel, während Energie günstiger wurde.
Welche Wachstumsprognose gibt es für Deutschland 2026?
Die DIHK prognostiziert ein Wachstum von 0,7 Prozent, während die Bundesregierung mit 1,0 Prozent rechnet. Ökonomen sind teilweise optimistischer als die DIHK.
Warum ist der ZEW-Index wichtig?
Der ZEW-Index bildet die Erwartungen von Finanzexperten ab und gilt als wichtiger Stimmungsindikator für die wirtschaftliche Entwicklung.