Aktuelle Börsenlage
Die europäischen Börsen sind derzeit stark unter Druck durch geopolitische Spannungen, insbesondere den Iran-Krieg, steigende Ölpreise und Inflationsängste. Der DAX hat kürzlich massive Verluste hinnehmen müssen und fiel zeitweise um über 4 Prozent auf unter 24.000 Punkte, mit einem Schlusskurs von 23.791 Punkten (Minus 3,4 Prozent).
Wichtige Entwicklungen der letzten Tage
DAX und EuroStoxx50: Der DAX startete die Woche mit Verlusten von 2,6 Prozent und setzte den Abwärtstrend fort, mit einem Tief von über 1.000 Punkten Verlust. Der EuroStoxx50 verlor bis zu 3,6 Prozent und notierte bei 5.772 Punkten.
Einzelaktien: Lufthansa-Aktien gaben um 4,1 Prozent nach, Beiersdorf stürzte um 20,1 Prozent abgrund eines verhaltenen Ausblicks. Im Schweizer SMI litten Uhren- und Luxusgüter wie Richemont (Minus 5,8 Prozent) und Swatch (Minus 6,5 Prozent).
Rohstoffe und Währungen: Ölpreise (Brent und WTI) stiegen rasant um bis zu 7,8 Prozent, was Inflationssorgen schürt und Zinssenkungshoffnungen dämpft. Der Euro fiel auf 1,1586 US-Dollar (Minus 0,9 Prozent), der Dollar gewann an Stärke. Gold korrigierte um 4 Prozent ab.
US-Märkte: Der Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq zeigten leichte Minuszahlen, mit Erholungen nach anfänglicher Panik, als Ölpreise von über 120 auf rund 100 US-Dollar sanken.
Schweizer Börse: Der SMI verlor bis zu 3 Prozent intraday, schloss aber milder im Minus (z. B. 1,3 Prozent).
Ausblick für heute
Anleger fokussieren auf US-Konjunkturdaten und den Michigan-Index. Terminkontrakte deuten für den DAX weitere Abschläge an, beeinflusst durch Energieunsicherheiten und Risikoprämien. Eine Erholung könnte eintreten, wenn Ölpreise stabilisieren.
FAQ
Welche Ereignisse treiben die Börsenverluste?
Der Iran-Krieg löst Panik aus, kombiniert mit steigenden Ölpreisen, die Inflation anheizen und Zinspolitik verzögern.
Wie stark hat der DAX verloren?
Der DAX fiel auf 23.791 Punkte (Minus 3,4 Prozent), mit einem Intraday-Tief von über 1.000 Punkten unter 24.000.
Was passiert mit Öl und Euro?
Brent und WTI stiegen um bis zu 7,8 Prozent, der Euro sank auf unter 1,16 US-Dollar.
Gibt es Erholungszeichen?
Einige Märkte erholten sich teilweise, z. B. SMI und DAX nach Panikstarts, als Ölpreise korrigierten.
Welche US-Daten sind relevant?
Konjunkturdaten und Michigan-Index stehen im Fokus der Anleger für den heutigen Handel.