Marktbericht: Börsen-News heute – 9. Januar 2026

Der Fokus an den Börsen liegt heute vor allem auf neuen Konjunkturdaten und US-Arbeitsmarktzahlen, während der DAX nach seinem jüngsten Rekordlauf leicht anfällig für Gewinnmitnahmen wirkt.

Wichtigste Börsen-Themen heute (Freitag)

DAX auf Rekordniveau, erste Gewinnmitnahmen

Der DAX hat diese Woche erstmals die Marke von 25.000 Punkten überschritten und ein Rekordhoch um 25.218 Punkte erreicht.

Zuletzt kam es zu leichten Gewinnmitnahmen, der Index blieb aber nur knapp unter dem Rekordstand.

Marktbeobachter rechnen damit, dass das erste Quartal nach der starken Rally 2025 eher volatil und nicht so gradlinig positiv verlaufen dürfte.

Konjunkturdaten aus Deutschland und Europa

Heute stehen u. a. Daten zur Industrieproduktion in Deutschland (November) im Fokus. Erwartet wird ein Rückgang gegenüber dem Vormonat nach einem vorherigen Plus.

Ebenfalls wichtig: Handelsbilanz und Einzelhandelsumsätze in der Eurozone – sie geben Hinweise auf die wirtschaftliche Lage und die Aussichten für Unternehmensgewinne.

US-Arbeitsmarktbericht als Markt-Treiber

Am Nachmittag kommen die monatlichen US-Arbeitsmarktdaten (Nichtfarm-Beschäftigung, Arbeitslosenquote).

Diese Zahlen sind entscheidend für die Erwartungen an die US-Notenbank (Fed) und künftige Zinsschritte und können Aktien, Anleihen und den Dollar deutlich bewegen.

Zusätzlich stehen US-Baubeginne/-genehmigungen und das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan auf der Agenda.

Unternehmensseiten: Einzelne Impulse statt Zahlenflut

In Europa sorgen heute u. a. Sainsbury (Großbritannien, Q3-Umsatz) und Yara (Norwegen, Capital Markets Day) für Akzente.

Für den Gesamtmarkt sind das eher Stimmungsimpulse als richtungsweisende Großereignisse.

Asienhandel am Morgen

In Asien zeigen sich die Märkte gemischt: Ein breiter Index für asiatische Aktien außerhalb Japans liegt leicht im Minus, während die japanische Börse gegen den Trend etwas fester tendiert.

Der Handel ist stark von der Erwartung der US-Daten und der globalen Zinsentwicklung geprägt.

Besonderheiten in einzelnen Märkten

Die russische Börse bleibt wegen eines Feiertags geschlossen.

In der Schweiz und der Eurozone achten Marktteilnehmer auf Signale der Notenbanken und auf vorläufige Inflations- und Preisdaten, die später im Monat relevant werden.

Einordnung für Anleger

Nach dem starken DAX-Jahr 2025 mit über 20 % Plus wächst die Wahrscheinlichkeit von Zwischenkorrekturen und Phasen der Konsolidierung.

Der heutige Tag kann durch die US-Daten wichtige Signale für Zinsen, Dollar und damit auch für Aktien, Anleihen und Gold liefern.

Kurzfristige Schwankungen dürften vor allem datengetrieben sein; mittelfristig bleibt der Markt stark von der Frage geprägt, wie schnell und wie stark die großen Notenbanken die Zinsen perspektivisch senken.

FAQ

Was bewegt heute die Börsen am meisten?

Die US-Arbeitsmarktdaten und das US-Verbrauchervertrauen gelten als wichtigste Treiber.

In Europa stehen Industrieproduktion und Handelsdaten im Fokus.

Zudem wirkt der DAX nach neuen Rekorden anfällig für Gewinnmitnahmen.

Warum ist der DAX trotz Rekordständen anfällig?

Nach einem sehr starken Vorjahr und einem schnellen Anstieg auf neue Rekordstände nehmen viele Anleger Gewinne mit.

Gleichzeitig sind die weiteren Kurschancen stark von Konjunktur- und Zinsdaten abhängig, was die Unsicherheit erhöht.

Welche Rolle spielen die US-Arbeitsmarktdaten?

Sie beeinflussen die Erwartungen an die Zinspolitik der US-Notenbank.

Überraschend starke oder schwache Daten können Aktien, Anleihen, Dollar und Gold kurzfristig deutlich bewegen.

Sind heute wichtige Unternehmenszahlen für den Gesamtmarkt zu erwarten?

Es gibt einige Einzeltermine (z. B. Sainsbury, Yara), aber keine Zahlenflut großer globaler Konzerne.

Der Schwerpunkt liegt klar auf Makrodaten statt auf Unternehmensbilanzen.

Was sollten kurzfristig orientierte Anleger heute beachten?

Veröffentlichungszeiten der wichtigsten Daten (insbesondere am Nachmittag aus den USA).

Mögliche Volatilität rund um diese Termine.

Enge Stop-Loss-Marken und das Risiko plötzlicher Bewegungen direkt nach Datenauskünften.

Thomas Krause 

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